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Krieg gegen Bauern - Giftsprühaktionen in Kolumbien |
Daß der
sogenannte Kampf gegen Drogen in Kolumbien von gefährlichen Giftsprühaktionen
begleitet wird, wird von den Massenmedien häufig übersehen. Tatsächlich
führt die kolumbianische Regierung auf Geheiß der USA einen Krieg gegen
Bäuerinnen und Bauern in Kolumbien. Unter Berufung auf die Notwendigkeit,
den Kokaanbau auszurotten, werden Felder von KleinlandwirtInnen vernichtet,
die lediglich Obst und Gemüse anbauen. Dadurch wird Bäuerinnen und Bauern
systematisch die Existenzgrundlage entzogen. Selbst Felder von Bauern,
die an Regierungsprogrammen zur freiwiligen Umstellung auf alternative
Produkte teilnehmen, werden gnadenlos besprüht. Die USA gewähren umfangreiche Militärhilfe für den "Krieg gegen die Drogen", der die Ausräucherung der Kokafelder miteinschließt, wodurch Felder monatelang unfruchtbar gemacht werden. Nach offiziellen Angaben haben die Giftsprühaktionen keine gesundheitsschädliche Wirkung. Fakt ist jedoch, daß immer mehr Menschen in den betroffenen Regionen unter Übelkeit, Krätze, Atemproblemen etc. leiden. Mehr zu diesem Thema (3 Seiten zum downloaden im pdf-Format) |
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Durch
Giftsprühaktionen zerstörtes Paprikafeld in Kolumbien, 2001.
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